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Gruppenaustellung: Point of View – Die Suche nach …

Enrique Azocar | Katharina Lökenhoff | Claudia Sacher | Gilbert Ward

Vernissage: 16. September um 18 Uhr
Brunch, Künstlergespräch, Lesung u.a.m.: Sonntag, 17. September, von 11 bis 18 Uhr
Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Ab dem 16. September zeigen Künstler aus Northumberland, Großbritannien, ihre Werke in der galerie#23. Es sind aber nicht nur Britische Künstler. Claudia Sacher, ursprünglich aus Essen, lebt seit fast 14 Jahren mit ihrer Familie in Hexham. Sie beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren mit der Fragilität des Daseins in Form von Zeichnungen, die die menschliche Gestalt in den Vordergrund stellen. Die Gestalten versuchen ein Gegenüber zu produzieren, in denen sich der Betrachter innerlich gespiegelt fühlt. Ihre großformatigen Werke „zerstört“ sie oft in einer „Performance. In der „Verwandlung“ entstehen teilweise kleine Kunstwerke, die dann gerahmt als Bild an die Wand kommen.

Zustande kam die Idee einer gemeinsamen Ausstellung als Claudia Sacher ihre Eltern in Heiligenhaus besuchte und ihre Freundin Katharina Lökenhoff traf, die schon zwei Mal in der galerie#23 ausgestellt hat.

Bei Katharina Lökenhoff steht im Mittelpunkt der Arbeit die Frage ” Was ist der Mensch? “. Dieses zeigt sich in der Auseinandersetzung mit den Qualitäten der Farbe als Äquivalent des Lebendigen. Die Bilder auf Wachshaut erforschen menschliche Gesichtszüge ebenso wie abstrakte Formen als Merkmale unserer grundlegenden Strukturen. Katharina Lökenhoff lebt und arbeitet in Essen.

Enrique Azocar, geboren in Chile, lebt heute in Newbrough. Seine künstlerischen Arbeiten, die den Titel “Ganymedes” tragen, zeigen Landschaften, die die traditionelle Idee von Landschaftsdarstellungen brechen und uns unendliche Weite vermitteln und mit Bewunderung für das Ferne füllen, ohne dass wir die Arbeiten unmittelbar als Landschaftsdarstellungen wahrnehmen. „“Ganymedes” sind entfernte Landschaften, die wir vielleicht auch träumen“, so Enrique Azocar. Zudem zeigen die Ölmalereien auf Papier Azocars Interesse daran den Malprozess offenzulegen.

Gilbert Ward, in Yorkshire  geboren, wurde schon mit vielen Skulpturen im Nord-Osten Englands beauftragt. Seine Arbeiten in Stein und Holz entwickeln sich aus seiner Faszination für Geometrie und Strukturen, die in der Natur vorkommen. Oft arbeitet er vor Ort oder mit der Öffentlichkeit, um der Landschaft ein skulpturales Gegenüber vorzustellen. “ Ich bin Bildhauer und meine bildhauerische Arbeit ist meine Antwort. Skulptur kann nicht lügen, sie ist Idee in Material, Form und Struktur zusammengebracht.” Seine Holzskulpturen sind aus Weißbuche und Esche gefertigt.

Da drei der Künstler aus Großbritannien angereist kommen, werden sie ein paar Tage das Bergische erkunden. Zu der Ausstellungseröffnung am 16. September 2017, von 18 – 20 Uhr, gibt es am Sonntag in den Räumen an der Frohnstraße 3 noch Zeit die Künstler kennenzulernen. Ab 11 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung. Jeder Künstler spricht über seine Arbeiten. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Nach dem Brunch spricht Enrique Azocar über sein Projekt sowie über Ad Reinhards Arbeiten mit Pigmenten und wie seine Technik inspirierend für seine Arbeit war.

Die Kunstwerke sind noch bis zum 4. November 2017 zu den Öffnungszeiten, Samstag und Sonntag von 15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/925833 zu sehen.

Doris Stevermüer
http://www.hexham-courant.co.uk/news/Northumberland-artists-bridge-the-Brexit-divide-4e3b6f05-f1b2-40e7-a0df-2f40fc8b8b7c-ds

https://thesculptureculturevulture.wordpress.com/2016/08/05/gilbert-ward-july-sculpture-30-artist-of-the-month/