P1020195lP1020183kP1020180jP1020176iP1020171hP1020170gP1020169fP1020164eP1020161dP1020158cP1020157bKopie Michel M.a

Adrian Eiserlo & Michel M.: Ohne Titel

Adrian Eiserlo, 1983 in Mainz geboren, hat nach seinem Abschluss an der Fachhochschule für Gestaltung in Gießen sein Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Essen begonnen und als Meisterschüler bei Stephan Schneider abgeschlossen. Seit 2012 ist er als freier Mitarbeiter im Bereich der Kunstvermittlung am  Von der Heydt Museum in Wuppertal beschäftigt.

Seine Arbeiten entstehen in einem langwierigen Prozess des Sammelns und vielschichtigen Montierens. Ausgangspunkt sind Fragmente von eigenen Druckgrafiken, Fotografien und gefunden Formen, die er mit unterschiedlichen Mitteln, unter anderem auf mattes oder durchsichtiges Acrylglas aufbringt und miteinander verbindet. Grafische Reaktionen folgen. Das verwendete Material spielt hierbei ebenso eine zentrale Rolle wie die Arbeitsweise des Übereinander- und Aufeinanderschichtens. Über die unterschiedlichen Materialien entwirft Eiserlo oszillierende Bildräume, die eine eigene räumliche und zeitliche Bildwirklichkeit schaffen und denen die Faszination nicht klar zu definierender Atmosphären zugrunde liegt.

Michel M., 1964 in Osnabrück geboren, schloss sein Studium an der Fachhochschule für visuelle Kommunikation und Design ab. In seinen Zeichnungen finden sich eine Fülle von Informationen in den Darstellungen linearer und figurativer Abbildungen sowie auch manchmal in dazu gefügten Textfeldern. Farbe ist in seinen Werken nicht zu finden. Grundthema vieler seiner Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit der Existenz der Menschen, die er oft lediglich nur durch Konturen hervorgehoben darstellt. Manchmal karikierend überspitzt, widmet er sich ihren kleinen und großen Schwächen, Freuden und Ängsten. Manchmal sind es auch nur noch zusammengehaltene entleerte „Hüllenmenschen“, „auf dem Weg ins Leben oder schon bereits zurück – in die Idee des Nichts“.