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Werner Barfus: Naturlandschaften

Was aussieht wie Ausschnitte aus unberührter Natur in lebensfeindlichen Zonen, in denen Schnee und Eis oder Hitze und Sand das Leben der Menschen bestimmen oder auch unmöglich machen, sind bei näherer Betrachtung eine Komposition in Schwarz-Weiß: sichtbare Pinselstriche, wolkig getupft oder schlierig gezogen, ein harmonisches Form- und Farbspiel. Es sind Landschaften, die es nicht gibt, die es aber geben könnte. Was sichtbar wird, kann der einzelne für sich selbst finden und bestimmen.

http://www.werner-barfus.de/

Über Werner Barfus

Der 1945 in Österreich geborene Künstler, der seit vielen Jahren in Ratingen lebt, hat schon zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland, Österreich und Finnland gehabt. Einige seiner Arbeiten sind im Besitz der Staatsgalerie Stuttgart, der Stadt Schwäbisch Hall und des Museums in Ratingen sowie auch in zahlreichen privaten Sammlungen zu finden. Alle Bildwerke zeigen seine Verbundenheit zur Natur wie auch seinen Bezug zur Stadt. Mit wenigen Mitteln schafft er eine Welt zwischen Sein und Schein. Seine Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar, wie Paul Klee die Kunst beschreibt. Es ist das kompositorische Spiel mit Farbe und Formen, das Sichtbarmachen bestimmter Strukturen, das in ihrer Gratwanderung zwischen Abstraktem und Realem eine Spannung erzeugt, die bei näherer und längerer Betrachtung der Bilder Werner Barfus‘ zu einer inneren Ruhe führt.