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Werner Barfus: Kein Titel

Mit wenigen Farben lässt Werner Barfus Illusionen durch Effekte entstehen, die wie Erosion auf Stein oder Metall aussehen, kleine eigenständige Welten. Pigmente verbinden sich zu Erdbrocken, um wieder auseinanderzubrechen. Schon Leonardo da Vincis hat sich in seinem Traktat über die Malerei, das er um 1500 verfasst hat, mit solchen Landschaften auseinandergesetzt und die Bedeutung erkannt: „Eine neu erfindende Art des Schauens besteht darin, daß du auf manche Mauer hinsiehst, die mit allerlei Flecken bekleckst ist. Hast du irgendeine Situation zu erfinden, so kannst du da Dinge erblicken, die diversen Landschaften gleichen. Durch verworrene und unbestimmte Dinge wird nämlich der Geist zu neuen Erfindungen wach.“

http://www.werner-barfus.de/

Über Werner Barfus

Der 1945 in Österreich geborene Künstler, der seit vielen Jahren in Ratingen lebt, hat schon zahlreiche Einzelausstellungen in Deutschland, Österreich und Finnland gehabt. Einige seiner Arbeiten sind im Besitz der Staatsgalerie Stuttgart, der Stadt Schwäbisch Hall und des Museums in Ratingen sowie auch in zahlreichen privaten Sammlungen zu finden. Alle Bildwerke zeigen seine Verbundenheit zur Natur wie auch seinen Bezug zur Stadt. Mit wenigen Mitteln schafft er eine Welt zwischen Sein und Schein. Seine Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar, wie Paul Klee die Kunst beschreibt. Es ist das kompositorische Spiel mit Farbe und Formen, das Sichtbarmachen bestimmter Strukturen, das in ihrer Gratwanderung zwischen Abstraktem und Realem eine Spannung erzeugt, die bei näherer und längerer Betrachtung der Bilder Werner Barfus‘ zu einer inneren Ruhe führt.