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22.03.2018

PHARUS in der galerie#23, 27. Mai 2018

2018 feiert der Mariendom in Velbert-Neviges sein 50-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wird die 4-teilige Medieninstallation „PHARUS“ den Dom am 8., 10. und 11. November 2018 jeweils um 20 Uhr mit Klängen, Bildern und Licht erfüllen.

Die Wallfahrtskirche des berühmten Architekten Gottfried Böhm zieht nicht nur Gläubige und Pilger in ihren Bann. Ihre Architektur im Stil des Brutalismus hat eine unvergleichliche Strahlkraft weit über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus, die die Künstler zu dieser Installation inspiriert hat.

PHARUS (lat. Leuchtturm) zeigt vier Stationen einer Reise oder Wallfahrt zum Mariendom. Die über 20 Meter hohe Wand des Altarraums wird zu einer mächtigen Projektionsfläche für die leuchtenden Bilder, die langsam ineinanderfließen. Ein eigens dafür komponierter Soundtrack erweitert das visuelle Erleben um die emotionale Kraft der Klangwelt.

Fotografie, Ton und Architektur gehen an diesem besonderen Ort eine neue und spannende Verbindung ein. Die monumentale Architektur der Wallfahrtskirche ist dabei nicht nur eine reine Projektionsfläche. Tausende Einzelfotos und viele Stunden Tonaufnahmen wurden bearbeitet, miteinander verbunden und auf diese Weise zu etwas ganz Neuem zusammengefügt.

Am 27. Mai 2018 von 11 bis 17 Uhr gibt es eine Vorstellung der Medieninstallation in der galerie #23 in Velbert-Langenberg mit den Künstlern Ronald Gaube und Peter Hölscher mit Unterstützung von Dorothee Pilavas und Uta von Schenk. Zu diesem Zeitpunkt können schon Eintrittskarten erworben werden. Um dieses Projekt weiterhin finanziell zu sichern, können aus den Bildsequenzen einzelne Fotos als Bild auf Alu Dibond erworben werden.

11.30 Uhr – Einführung Doris Stevermüer, Pharus im Kontext der brutalistischen Architektur

Vorstellung der Area Composer

14.00 Uhr – Vortrag Bruder Frank

zu jeder vollen Stunde

gibt es einen Ausschnitt aus der Medieninstallation zu sehen. Zur Unterstützung des Non-Profit-Projekts kann ein Pharus Motiv in einer einmaligen Sonderedition erworben werden oder auch ein persönlicher Augenblick aus dem Video. Es wird ein signiertes Unikat sein.

 

 

 

14.02.2018

Frank N

Fotoausstellung Frank N – After I close my eyes – I see                                              4. März bis 29. April

Vernissage, Sonntag, 4. März 2018 von 14 – 17 Uhr

Frank N zeigt Fotoarbeiten aus seinen Serien Urban Landscapes, Oberflächen und Brighton Beach Blues.

Zur Vernissage ist der Experimentalfilm „After I close my eyes – a meditation on Soy Cuba“, mit Livemusik von Peter Caspary (Gitarre und Electronics) zu sehen.

Frank N studierte Film- und Fotodesign an der FH Dortmund und am Buffalo State College, NY. Seit Abschluss des Studiums arbeitet er kontinuierlich als freischaffender Filmemacher und Fotograf.

Zahlreiche Kurzfilme, Tanzfilme, Dokumentarfilme und Musikvideos sind über die Jahre entstanden, darunter Kooperationen und Zusammenarbeiten mit der New Yorker Kult-Band Defunkt, dem London Improvisers Orchestra und einigen Pina-Bausch-TänzerInnen (u.a. Chrystel Guillebeaud, Geraldo Si und Jean Sasportes). Einige der Filme liefen auf diversen nationalen und internationalen Filmfestivals und oder wurden im Fernsehen gesendet, unter anderem auf ARTE.

 

 

18.10.2017

Myriam Thyes

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Video-Nachmittag mit Myriam Thyes am Sonntag, 29. Okt. 2017, 15-17 Uhr

galerie#23, Velbert-Langenberg

Die Künstlerin aus der Schweiz lebt in Düsseldorf und Zürich. Thyes arbeitet in den Bereichen Videokunst, Animation, digitale Bilder, lanciert auch partizipative Medienkunst-Projekte. Während ihres Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf (1986-92, v.a. bei Nan Hoover) erhielt sie 1990 ein sechsmonatiges Stipendium in der Cité Internationale des Arts in Paris.

1992 schloss sie das Studium mit dem „Meisterschüler“ ab. Seit 1994 nimmt Thyes international an Ausstellungen und Festivals teil. Sie hat Förderungen und Preise erhalten und arbeitete als Stipendiatin in mehreren Ländern. Thyes wird vertreten durch die Stiftung imai – inter media art institute, Düsseldorf.

Myriam Thyes ist v.a. für ihre Video-Installationen mit gesellschaftlichen und kulturhistorischen Themen bekannt, in denen sie Wirkungen und Bedeutungen mächtiger Symbole reflektiert, aufbricht, umwandelt. Mittels Video(-Collage), Animation und Fotomontage transformiert Thyes z.Bsp. dominante Gebäude, religiöse Symbole, Hollywood-Mythen, Smartphones, Weltkarten, Flaggen. Sie erscheinen in neuen Zusammenhängen, gehen ungewöhnliche Beziehungen ein, verlieren etwas von ihrer Autorität, werden beweglich und für unser Sehen und Denken produktiv.

Am 29.Oktober in der galerie#23 zeigt Myriam Thyes mehrere Videos und Animationafilme, führt kurz in jede Arbeit ein und freut sich über Fragen und Diskussion dazu.

13.09.2017

Affordable Art

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mit den Künstlern

Daniela Baumann

Werner Barfus

Catalin Badarau

Bernhard Kucken

 

https://affordableartfair.com/fairs/hamburg

01.09.2017

Stephan Preuß

Finissage, Sonntag, 15. Oktober 2017 von 15 – 17 Uhr im

„Kleines Format“ – Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg
3. September bis 15. Oktober
Das „Kleine Format“ ist geöffnet, Sonntag von 15 bis 17 Uhr

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Träume Räume – Architekturbilder von Stephan Preuß

Der in Wuppertal lebende Künstler Stephan Preuß kommt in seinen Arbeiten, vor allem in seinen Zeichnungen und Radierungen, immer wieder auf die Themen Architektur und Raum zurück. 1963 in Bonn geboren, studierte er ab 1984 Grafik- und Kommunikationsdesign in Wuppertal. Heute lebt und arbeitet er dort als Grafikdesigner, Illustrator und Informationsgrafiker in Agenturen.

Auf die Frage wieso er sich mit Architektur beschäftigt antwortet er: „Bestimmte Orte üben eine Faszination aus. In meinem Wuppertaler Alltag interessieren mich beispielsweise die Einblicke in an Talhängen übereinander geschichtete Straßenzüge, in der Toskana ziehen die oft in atemberaubende Landschaften organisch gewachsenen Dörfer und Städte Tausende von Touristen in ihren Bann. Industrie-Kathedralen, etwa im Ruhrgebiet, wollen dem Vergessen entrissen und abgebildet werden. Moderne Architektur wirkt oft durch klar erkennbare Volumen und Oberflächenstrukturen spannend. Eine plötzliche Öffnung der Stadt zum weiten Raum, z. B. in einem Hafen oder an einer Uferpromenade, bleibt mir im Gedächtnis haften. Es gibt zig Beispiele.“

Bei Preuß gibt es allerdings neben den realen Orten auch die nicht wirklich existenten, mal phantastischen, mitunter geträumten Gebäude und Städte, die auf dem Papier Schritt für Schritt Gestalt annehmen. Im Fall der realen Architektur zeichnet er am liebsten direkt vor Ort, erlebt die Atmosphäre beim Skizzieren und lernt dort nicht selten Bewohner der Orte kennen. Manchmal assistiert die Kamera dem Notizblock und zeichnet Details auf, sodass eine Umsetzung im Atelier stattfinden kann.

Bei den erdachten Motiven ist es oft schwerer, ihren Charakter „einzufangen“. Perspektivisches Konstruieren kann helfen oder ein Modell aus Holz und Karton die Vorstellung erleichtern. Übermalen, „Radieren“ und einen neuen Anlauf nehmen ist dabei nicht immer zu vermeiden, bis sich die Orte mit Leben füllen und sie authentisch erscheinen. Dabei entstehen mitunter ziemlich ungewöhnliche bis phantastische Konstruktionen, Wesen und Orte.

Weitere Motive bei Preuß sind abstrahierende Darstellungen, in denen Strukturen an die Stelle der Dinge treten, wodurch sich ein Eindruck bildet, als ob man durch Dinge und Gestalten hindurchsehen könnte. In unregelmäßigen Abständen entstehen außerdem Objekte aus Fundstücken, die bereits einmal unter dem Titel „Stöckchenmuseum“ zu einer Installation herangewachsen sind und ausgestellt wurden – ein Projekt, das auf seine Fortsetzung wartet.

 

 

02.07.2017

Tati Strombach-Becher

TSTB KunstrasenTati Strombach-Becher – Druckgrafik vom 9. Juli – 20. Aug. 2017

Tati Strombach-Becher, TSTB, geboren und aufgewachsen in St. Augustin bei Bonn, studierte Bildendene Kunst und Pädagogische Psychologie in Berlin. Neben der druckgarfischen Technik der Radierung befasst sie sich zusätzlich mit der Technik der Lithografie

Ihre Grafiken tragen Bewegungselemente in sich, die mal figürlich konkret sind und mal als gedankliche Form der Linie erscheinen. In einigen Arbeiten der Radierung wird die Line in der Fläche durch den Prägedruck erhöht und erschient somit als Relief.

Die Lithografien entstehen auf einer über 100 Jahre alten Steinpresse. In Anlehnung an die traditionelle Technik wird die Bildthematik mal konventionell mal experimentell im Verlauf der Steinbearbeitung entwickelt. Durch die Kombination der Motive auf verschiedenen Steinen beim Druck entstehen mehrere Variationen eines Bildes/einer Grafik. Am Ende dieses Prozesses steht eine Serie aus verschiedenen Blättern, die thematisch eine Einheit bilden, dabei ist jedes Blatt ein Unikat.

„Die Serie Kunstrasen ist über ihren Titel doppeldeutig, zum einen ist der Bodenbelag anstelle eines gewachsenen Grasrasens gemeint, zum anderen bezieht es sich auf die Schnelllebigkeit des kommerziellen Kunstbetriebs“, so Tati Srombach-Becher.

Zu sehen sind ihre Werke bis zum 20. August. Die Vernissage ist am Sonntag, 9. Juli 2017 von 15 bis 17 Uhr im „Kleinen Format“, Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg. Die Öffnungszeit: Sonntag von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon-Nr. 02052/9258363.

 

 

08.05.2017

Daniela Baumann landscapes and love

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Daniela Baumann zeigt in der Zeit vom 21. Mai 2017 bis zum 18. Juni 2017 im „Kleinen Format“ der galerie#23, Hauptstraße 67, in Velbert-Langenberg, Arbeiten aus ihren Werkreihen „ landscapes“ and „love“ .

Die Werkreihe „ landscapes“ entstand nach ihrem artist- in- residence Aufenthalt im Heinrich-Böll-Cottage auf Achill Island, wo sie 2014 als Künstlerin eingeladen war. Ihre Abstraktionen spiegeln die zerfurchte Oberfläche und das raue Klima der irischen Landschaft wieder.

Zum Thema „ Liebe“ arbeitet sie mit imaginären Dialogen, die sie in ihrer eigenen bildnerischen Sprache führt. Sie arbeitet in einem assoziativ abstrakten Stil und  setzt eine reduzierte Schwarz-Weiß Palette ein. Die Essenz ihrer Bildaussage unterstreicht sie durch aufgestempelte Textfragmente.

Dazu präsentiert Alois Biberger seine Klang-Objekte am

Sonntag, 21. Mai 2017 und am 28. Mai 2017 von 15 bis 17 Uhr.

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11.03.2017

Helmut Büchter: 12. März bis 23. April 2017 im Kleinen Format

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Finissage

im „Kleinen Format“, Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg

mit den Werken von Helmut Büchter,

Sonntag, 23. April 2017 von 15 bis 17 Uhr

 

Seine Kunst  ist kritisch, politisch und auch plakativ. „Ein Kunsthistoriker hat mir einmal gesagt, dass ich das Leben male“, so Helmut Büchter. Studiert hat er freie Grafik an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Rolf Sackenheim sowie von 1974 bis 1978 Bildhauerei bei Professor Wilhelm Hable.

Vom 12. März bis zum 23. April 2017 zeigt er seine Werke im „Kleinen Format“ der galerie#23 in Velbert-Langenberg, Haupstraße 67. Es sind Menschen, die Angst und Verletzlichkeit zeigen. Gesellschaftspolitische Zustände bilden in der Regel den Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Fotos aus Zeitschriften oder TV-Nachrichten bilden den Fundus, aus dem er seine Bildmotive schöpft.

Seine Gemälde spiegeln die Parallelität von erotischer Werbung und realistischer Gewaltdarstellung in unseren Medien. Seine Kompositionen wirken wie Inszenierungen, als Bühne für Mensch und Tier dient ihm die Landschaft. Jedes seiner Gemälde wirkt erzählerisch wie ein Comic, ohne das die Geschichten auf den ersten Blick einen Sinn ergeben. Es bleibt dem Betrachter überlassen die Zusammenhänge aufzuspüren und globale Themen darin zu erkennen.

Die Finissage ist am Sonntag, 23. April 2017, von 15 bis 17 Uhr. Die Öffnungszeiten sind Sonntag von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.

16.11.2016

Tessa Ziemssen

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Ausstellung im „Kleinen Format“, Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg

vom 27. November 2016 – 29. Januar 2017

 

Hiermit laden wir herzlich ein zur Vernissage am

Sonntag, 27. November 2016 von 15 – 17 Uhr.

Die Künstlerin ist anwesend

28.09.2016

Ekkehart Panek: Polymorph

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Finissage, Sonntag, 20. November 2016, von 15 bis 17 Uhr

Vom 16. Oktober bis zum 13. November 2016 zeigt Ekkehart Panek, geboren in Velbert-Neviges, einen Teil seiner neuen Werke im „Kleinen Format“ der galerie#23 in Velbert-Langenberg, Hauptstraße 67. Zu sehen sind kleine Plastiken aus Aluminium und Zeichnungen. Sein Studium hat er als Meisterschüler bei Prof. O.H. Hajek in Karlsruhe absolviert.

Ein wichtiger Aspekt seiner neuen Arbeiten seit 2010 ist die direkte Handarbeit im Material, „deshalb schmelze und gieße ich Aluminium selber und zeichne mit den einfachsten Materialien wie Graphit und Kohle“, wie der Künstler erklärt. Bei der grafischen Arbeit bevorzugt er die Lithografie.

„Meine künstlerische Arbeit basiert auf einer frühen persönlichen Kenntnis und Beziehung zur Kunst und zu den Künstlern der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, besonders die persönliche Begegnung mit wichtigen Künstlern aus dem deutschen Künstlerbund dieser Zeit.“

Auf der Kenntnis dieser Wurzeln basiert seine persönliche künstlerische Position, die sich mit den Entwicklungen des 21. Jahrhunderts wie z.B. den kulturellen und gesellschaftlichen  Veränderungen durch die  Digitalisierung und  die Globalisierung beschäftigt.

Ein wichtiger Begriff für ihn ist die “Polymorphie”, der sich in seinem bildnerischen Denken wieder findet, das sich weitgehend auf einen realen oder virtuellen dreidimensionalen Raum bezieht. Vielgestaltigkeit heißt Verbindungen und Übergänge finden, Einzelteile und Widersprüche im Ganzen vereinen, aber auch das Ganze in Einzelteile zu strukturieren. Kristallines, Amorphes und Figürliches gehen ineinander über.

Die  Spuren des künstlerisch Handgemachten sind für ihn dabei ein wichtiger bildnerischer Hinweis auf die Notwendigkeit einer unbedingten Orientierung am Maß des Menschen und an der Menschlichkeit.

Die Vernissage ist am Sonntag, 16. Oktober, von 15 bis 18 Uhr. Die Öffnungszeiten während der Ausstellung sind sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.

 

 

03.08.2016

Kalypso

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Katharina Lökenhoff

21. August – 18. September 2016

Finissage, 18. September 2016, 15 Uhr

Die Künstlerin ist anwesend.

Freitag, 2. September, geöffnet von 17 bis 20 Uhr.

 

“Kalypso“ – Neue Arbeiten von Katharina Lökenhoff

Die Ausstellung zeigt Werke aus den Serien „farbfaces“ und “homeless“. Neben den für Katharina Lökenhoff charakteristischen Wachshautarbeiten sehen wir Videostills, in welchen sich gemalte Gesichter mit gefilmten Wassersequenzen überlagern. Menschliche Antlitze scheinen durch abertausende Fische hindurchzuschauen.

In allen Bildern zeigt sich ein spezifischer Blick. Wir werden auf vielfältige Art und Weise von verschiedensten Menschentypen angesehen, die aus allen Regionen der Welt zu kommen scheinen. Das Individuelle des Angesichts wird durch das Phänomen der Masse gesteigert, wie auch das allgemein Menschliche durch die Vielfalt der Kulturen deutlicher wahrgenommen werden kann.

In allen Bildern wird spürbar: Katharina Lökenhoff kommt von der Farbe. In ihrer Arbeit interessiert sie vor allem der Zusammenhang zwischen den Qualitäten des Farbigen und des Lebendigen – Farbe als Leben. Aus der freien Farbmalerei entwickelte sich als Antwort auf eigenes biografisches Erleben die Suche nach dem Sichtbarwerden des Menschlichen in der Figur. Hauptthemen sind hier das Antlitz und der erotische Körper als Quelle des Schöpferischen.

Wesentlich für den Entstehungsprozess der Bilder ist neben diesen inhaltlichen Elementen die Ebene des Materials: Die Werke entstehen auf Wachshäuten. Schon der Malgrund gibt damit eine Qualität von Wärme und zeigt als Ergebnis eines kollektiven Arbeitsprozesses der Bienen auch eine eigene Souveränität und Zartheit.

Hüterin der Bilder ist “Kalypso“. In der griechischen Mythologie ist sie die Magierin, die den Helden Odysseus verzaubert. Sie ist die Herrin der Insel Ogygia, die Einsame, die mit den Tieren spricht. Immer wieder wird Kalypso besucht von Helden, die auf der Reise sind. Sie verliebt sich in sie und wird verlassen – um zu sich zu kommen.

Katharina Lökenhoff hat an der Essener Folkwang Hochschule studiert und an der Universität Witten-Herdecke bei Prinz Rudolf zur Lippe zu der Identitätskonzeption von Raimer Jochims gearbeitet. Sie ist Kunstlehrerin an der Essener Waldorfschule und spielt dort zur Zeit mit der 12. Klasse den “Faust“ (Aufführungen 30.9./1.10)

 

galerie#23 – Kleines Format // Doris Stevermüer
Hauptstraße 67 // 42555 Velbert-Langenberg //
www.galerie-23.de // 02052/9258363 // 02052/4758
So 15-17 Uhr und nach Vereinbarung

13.07.2016

Ellen Katterbach

Träume

Im „Kleinen Format“ in der Innenstadt von Velbert-Langenberg zeigt die galerie#23 Fotografien der Künstlerin Ellen Katterbach.

Wir laden herzlich ein zur Vernissage am Sonntag, 17. Juli 2016 von 14 – 17 Uhr.

Die Finissage ist am Sonntag, 14. August 2016 von 14 – 17 Uhr.

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

 

20.05.2016

galerie#23 präsentiert Hilde Janich

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Hilde Janich mit ihrem Pergamentschmuck ist wieder zu Gast in der galerie#23 in Velbert-Langenberg.

Die kleinen Kunstwerke sind am Sonntag, 5. Juni 2016, im „Kleinen Format“ in der Hauptstraße 67 von 14 bis 18.30 Uhr zu sehen und natürlich käuflich zu erwerben.

 

28.03.2016

Eröffnung des „kleinen Formats“

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18.01.2016

soprana design – Petra Hilpert

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Präsention „soprana design“ Petra Hilpert
in den Räumlichkeiten der galerie#23

 

13. – 14. Februar 13 – 17 Uhr

 

Mit dem Namen ihres Labels „soprana design“ nimmt Petra Hilpert Bezug auf ihre Diplomarbeit, in der sie sich mit der Ästhetik und der Kombination verschiedener Materialien auseinandergesetzt hat. Entsprechend dem italienischen Wort sopra (darüber) und der hohen weiblichen Gesangsstimme, dem Sopran, steht bei ihr das Material Porzellan an oberster Stelle und wird durch andere Materialien unterstützt. Dies können Glas, Edelstahl, Holz, Silikon oder auch Filz sein. „Ich möchte damit neue Akzente in der Tischkultur setzen, sagt die Designerin. Die minimalistisch gestalteten Gefäße „dishi“ und „dishi_glas“ wurden ausgezeichnet bei den Wettbewerben design plus sowie bei FORM und sind für den German Design Award 2016 nominiert.

 

06.11.2015

Kunst & Genuss

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26.06.2015

WAZ: Frauen zeigen Kunst „mit ohne“

29.01.2015

Hilde Janich: Pergamentschmuck, 7. und 8. Februar

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14.01.2015

Salongespräch zum Thema Zeit

Unter dem Motto „Weniger ist manchmal mehr“, entstand die Idee die Salongespräche mit neuem Leben zu füllen. Wolfgang Sternkopf, Autor zahlreicher Bücher und Texte, hat sich zum Ziel gesetzt, in regelmäßigen Abständen diese europäische Tradition des 17. bis 20. Jh. zu nutzten und einen kultureller Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu fördern. Mit dabei ist die bildende Künstlerin Doris Brändlein. Die erste und mehr als gut besuchte Veranstaltung fand im September in der Alten Cuesterey in Essen Borbeck statt. Die zweite Station wird in der galerie#23 in Velbert-Langenberg sein.

Eigentlich sollte es ein zweites Salongespräch zum Thema Glück geben. Aber nur eine Veranstaltung zum Thema „Zeit“ sei nicht ausreichend. „Unser Ziel ist es, ein Bewusstsein zu schaffen, über Dinge nachzudenken.“ Das sei in der heutigen Zeit, wo die Menschen immer weniger Zeit hätten, wichtig“, so Wolfgang Sternkopf. Doris Brändlein faszinieren alte und ältere Leute, „weil man von deren Leben lernen kann. Sie haben ein unglaubliches Potenzial. Deshalb ist der Austausch mit ihnen wichtig.“

Auf das Thema „Zeit“ kam Wolfgang Sternkopf über ein Arbeitspraktikum bei einem erzgebirgischen Uhrenhersteller, wo er sechzig Texte über dieses Thema geschrieben habe. Inzwischen sind auch Bücher daraus entstanden. Einige Texte sollen daraus vorgelesen werden.

Ab 11 Uhr beginnt die Veranstaltung, zu der auch Jean Pütz als Gast eingeladen ist. Jean Pütz, der 1936 in Köln geboren ist, kann aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Wissenschaftsjournalist und Moderator zahlreicher Fernsehbeiträge bis heute auf eine lange Zeit der Lebenserfahrungen zurückblicken. Darüber hinaus ist als Autor tätig. Er hat in den letzten 30 Jahren nahezu 60 Bücher veröffentlicht. Das Thema Zeit liegt ihm auch persönlich sehr am Herzen.

Wer mehr erfahren möchte ist herzlich eingeladen in die galerie#23, Frohnstraße 3, in Velbert-Langenberg. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 18. Januar 2015, um 11 Uhr.

mehr dazu: http://www.derwesten.de/staedte/velbert/salongespraech-war-gut-investierte-zeit-aimp-id10254364.html

26.09.2014

Ein Künstler, sein Dorf und ein Huhn

Die Ausstellung „Afrikanische Meister“ ist noch kurze Zeit in Bonn zu sehen. Auch Werke von Jems Robert Koko Bi. Der ivorische Künstler hat nach 15 Jahren jetzt erstmals sein Dorf besucht. Die DW begleitete ihn.

http://www.dw.de/ein-künstler-sein-dorf-und-ein-huhn/a-17954785

27.06.2014

Die Galerie#23 gibt es nun auch auf Facebook

01.06.2014

Pressemitteilung

Patrick Borchers, 1975 in Herdecke geboren, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hagen. Nach einem Kunst- und Sonderpädagogikstudium an der Universität Dortmund mit dem Schwerpunkt Grafik, nahm er sein Studium bei Timm Ulrichs an der Kunstakademie Münster auf. Bei Patrick Borchers sind es Tiere, die ihn in seinen Vorstellungen beim Arbeiten begleiten. Aber nicht nur. Er verfolgt auch das aktuelle Mediengeschehen internationaler Protestbewegungen, indem er Bilder aus den Nachrichten sammelt und eigene Videoaufnahmen fertigt. Dazu zeichnet er Bilder, die sich in ihrer feinen konzentrierten Linienführung auf das Wesentliche des Geschehens beschränken. Aber immer sind seine Beobachtungen der Reflexion der Medien und deren Verbleib im Gedächtnis sowie einem möglichen universellen Prinzip von Massenbewegungen auf der Spur.

Anne Kückelhaus, Jahrgang 1977, studierte an der Kunstakademie Münster und schloss als Meisterschülerin bei Timm Ulrichs ab. Auch sie befasst sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Tier. Es sind aber keine ausschließlich realistischen Tierplastiken.  Vielmehr handelt es sich um humoristische, hintergründige, skurrile und zuweilen morbide Erscheinungen von Pferden, Hunden oder Hasen. Durch fehlende oder nur leicht angedeutete Körperteile  wird dem Betrachter ein schön verpackter Galgenhumor vorgeführt, der zum Nachdenken anregen soll. Erreicht wird dieser Humor auch durch die im Widerspruch verwandten Materialien. Weiche und harte Stoffe werden von Anne Kückelhaus virtuos mit- und gegeneinander ausgespielt. Sie fordert auf das Hineinversetzen in ihre Tierskulpturen und den sich im Anschauungsprozess formenden Bedeutungshorizont. Die inszenierten Tierobjekte, mit zum Teil direkt auf die Wand gezeichneten Abbildungen, können auch als Fabeln angesehen werden, in denen Tiere eine menschliche Rolle übernehmen mit einem symbolisch erhobenen moralisierenden Zeigefinger.

Die Arbeiten des Künstlers und der Künstlerin sind in der Austellung „nichtsdestoweniger“ im Zeitraum vom 14. Juni bis zum 6. Juli in der Räumlichkeiten der galerie#23 zu sehen.

14.04.2014

Pressemitteillung

In spielerischer Art und großem Können setzen die drei Künstler Jürgen Grislwaski, Peter Nagel und Christoph Platz Bekanntes in unbekannte Zusammenhänge und fordern den Betrachter dazu auf, Sachverhalte, Themen neu zu durchdenken.

Christoph Platz, 1964 in Wanne-Eickel geboren, studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Kunstakademie Münster. Zwischen 1991 und 1998 widmete er sich vorwiegend der Arbeit mit Holz im Sinne konkreter Skulptur. Danach veränderte er seine Ausrichtung und es entstanden farbig gefasste, gegenstandsimitierende Skulpturen in Form von farbig gefassten hölzernen Anzügen, und anderen Kleidungsstücken und Gegenständen, deren Oberfläche von ihm hochwertig und täuschend echt herausgearbeitet wurden, während die Innenseite deutliche Spuren der Materialbehandlung aufweist. Diese sind zu sehen in den Räumen der galerie#23 in Velbert-Langenberg neben Druckgraphiken des Künstlers Jürgen Grislawski.

Er ist 1955 in Wanne-Eickel geboren, studierte von 1977 bis 1982 an der Folkwang Hochschule der Künste bei Prof. Günter Reker. 1982 examinierte er bei Günter Reker, Franz Rudolf Knubel und Wolfgang Pilz mit Auszeichnung. Nach mehreren Studienaufenthalten im Ausland, studierte er chinesischen Tuschmalerei bei Dr. Chu in Taipeh (Taiwan). Neben mehreren Lehraufträgen arbeitet er seit 1982 als freier Künstler in seiner Heimatstadt. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Malerei, Druckgrafik (Sieb- und Buchdruck) und in der Bildhauerei mit Holz.

Peter Nagel, 1963 in Soest geboren, studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg, Peter Kleemann und ab 1988 als Meisterschüler bei Alfonso Hüppi. Nach einer Lehrtätigkeit von 1994-1995 an der Kunstakademie Düsseldorf ging er von 1998-1999 als Dozent an das Edna Manley College, Kingston, Jamaika. Zwei Impulse, die sein künstlerisches Arbeiten bestimmen, stehen in Verbindung zur hüppiesken Tradition. „Einmal der Spieltrieb, der ein Motor für meine Arbeit ist und der zum Teil meine Wahrnehmung der Wirklichkeit als Künstler bestimmt und das Anti-Dogmatische meiner Arbeit“, so Peter Nagel. Heute lebt und arbeitet er in Düsseldorf.

Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 10. Mai. 2014 um 18 Uhr in Velbert-Langenberg, Frohnstraße 3, in den Räumen der galerie#23. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 1. Juni Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 12 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.

18.03.2014

Pressemitteilung

Viel Tier im Mensch! Viel Mensch im Tier? Wie und wodurch sind wir Menschen von Tieren bestimmt – aber auch die Tiere durch uns? Diesen Fragen gehen Klaus Fabian und Uli Mader, Mitglieder der Künstlergruppe SALIX nach. Klaus Fabian, der an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Brüning und Gerhard Richter studierte, verarbeitet Malerei in Öl und Acryl, Zeichnungen, Fotografie und Digitalscans zu Bildern und Objektkästen voller hintergründiger Anspielungen. Uli Maders Arbeitsfeld ist neben Malerei und Objektkästen vor allem die Holzbildhauerei. Er studierte auch an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Prof. Hüppi.

Hintersinnig ist jedem Ausstellungsraum der Galerie ein eigener Charakter gegeben. Und alles in allem leihen sich Bildinhalte, Materialien und Techniken wechselseitig ihre Realitäten aus, stellen Kontakte her und geraten so zu vieldeutig wirkenden Angeboten für die Assoziationen des geneigten Betrachters. Und selbstverständlich sind dabei Ironie und Humor unerlässliche Begleiter. Zudem steckt die Ausstellung voller kultur- und kunstgeschichtlicher Zitate, Poesie und Wortspielereien. Die beiden Künstler überlassen es aber dem Betrachter, die trennende Grenze in der Beziehung zwischen Mensch und Tier nach Belieben selbst zu überschreiten.

Die Ausstellung ist in ihrer frischen und humorigen Art auch bestens geeignet, etwas ältere Kinder auf vergnügliche Weise mit der Kunst bekannt zu machen und das vom 22. März bis zum 12. April 2014 in der galerie#23, Frohnstraße 3 in Velbert-Langenberg, Freitag von 17 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 12-15 Uhr und nach Vereinbarung. Die Ausstellungseröffnung ist am 22. März um18 Uhr.

Weiter geht es am Sonntag. Netsuke und Inro, Accessoires modebewusster Männer im alten Japan, ist das Thema des Vortrags am Sonntag, 23. März 2014 um 15 Uhr. Die Kunsthistorikerin Christiane von der Burchard-Hobe referiert über diese kunstvoll, meist figürlich gestalteten Gürtelknöpfe oder Kleinplastiken, meist aus Elfenbein oder Holz. Ihre Themenvielfalt ist schier unerschöpflich. Modebewusste Männer im alten Japan befestigten daran das Inro, eine flache, kleine mehrteilige, verzierte Lackdose, meistens ein Medizinbehälter, am Gürtel ihres Kimonos. Mit der Einführung westlicher Kleidung in Japan Ende des 19. Jahrhunderts verloren diese Attribute männlicher Eitelkeit an Bedeutung und sind seitdem begehrte Sammlerobjekte. Wer mehr erfahren möchte ist herzlich eingeladen zu diesem Vortrag in dem Versammlungsraum der galerie#2, Frohnstraße 3, 15 in Velbert-Langenberg.

09.12.2013

Der Westen: Schattenspiele und die Kunst der Illusion

Kamp-Lintfort. Wie gebündelte Lichstrahlen hängen Fäden im Raum, darin verfangen sich kleine Gebilde, die sofort die Fantasie spielen lassen: Das räumliche Spiel mit Licht und Schatten beherrscht die in Israel geborene Künstlerin Zipora Rafaelov auf gleichzeitig ästhetische und lustvolle Weise. Was ist realer Raum, was ist nur mehr Illusion? Je nach Blickwinkel verschwimmen klare Grenzen, tauchen neue auf. Mit ihrer Ausstellung „Gingit“ schafft die in Düsseldorf lebende Künstlerin ab Sonntag auch, den Gewölbekeller Kloster Kamp als Ausstellungsort in ein ganz neues Licht zu tauchen.
Von Gabi Gies
01.12.2013

Die Welt: Wie Karl Lagerfeld den Scherenschnitt nutzt

Scherenschnitt gilt oft als tantenhaft und veraltet. Doch Karl Lagerfeld schätzt diese Kunstform und nutzt sie für sich. Auch Künstler in NRW entdecken die feine Art mit der Klinge wieder.

Von Dagmar Haas-Pilwat

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24.11.2013

Vortrag über Henry van de Velde am 15. Dezember 15.30 Uhr

Einer der bedeutsamsten und universellsten Gestalter Europas war der 1863 in Antwerpen geborene Henry van de Velde. Er malte, entwarf Teppiche, Geschirr, Besteck, gestaltete Kleidung, Möbel und Innenräume, vor allem aber schuf er bedeutende, uns z.T. gut vertraute Architekturen, zentrale Punkte unseres kulturellen Erbes. Beseelt war er von dem Gedanken, die Welt durch komplexe Schönheit zu verbessern. Wer mehr dazu erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zu einem Vortrag. Thomas Brandt, der an der staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf Kunsterziehung und Kunstwissenschaft studiert hat, wird am 15. Dez. 2013 um 15.30 Uhr über die Henry van de Velde referieren, der vor 150 Jahren geboren wurde. Dieser Vortrag soll Auftakt sein zu einer Reihe weiterer Vorträge.

02.09.2013

Pressemitteilung

Vom 21. September bis zum 13. Oktober zeigt die galerie#23 in Velbert-Langenberg die Kunstwerke der Fotografin Inma Pastor Ferran, die in Salamanca, Spanien, geboren ist. Sie studierte Jura und Fotografie in Granada und entschloss sich nach ihrem Abschluss spontan ohne ein Wort Deutsch im Gepäck mit ihrer Fotoausrüstung nach Deutschland zu kommen. Seit 25 Jahren lebt und arbeitet sie in Deutschland. Für die Düsseldorfer Fotokünstlerin ist schon alles da und wartet nur darauf gesehen zu werden. Dabei meint sie nicht nur das äußerlich Sichtbare. Ihre Fotografien, so Inma Pastor Ferran, seien ein Versuch, einen Blick hinter die Kulisse zu werfen, „Motive, die nur meine Augen sehen. Ich trenne mich gerne von der Gegenständlichkeit und fotografiere gegen die Regeln der Optik und der Lichtverhältnisse.“

Neben den Fotografien sind die plastischen Werke der Künstlerin Dorothea Faust zu sehen. Sie ist in Koblenz geboren und absolvierte nach ihrer Schreinerlehre ein Studium der Innenarchitektur. Ihr künstlerischer Werdegang begann 1962 mit einem Fernstudium an der éccole ABC de Dessin, Paris. Ab 1965 war es dann die Freie Kunstschule in Stuttgart. Von 1966-1969 führte sie ihr Studium an der Kunstakademie Stuttgart weiter. Seit 2010 studiert sie freie Malerei und Bildhauerei in Essen an der Freien Akademie der Bildenden Künste. Zwangsläufig steht bei der in Düsseldorf tätigen Architektin die menschliche Figur als Maß der Dinge im Mittelpunkt. Auf der Suche nach Haltungen, Stimmungen und Aussagen arbeitet sie mit unterschiedlichen Materialien, wie Holz, Stein, Gips, Wachs und Metall. Durch die Auseinandersetzung mit dem Material, dem Spaß am Experiment, unbewussten Einflüssen aus dem Lebenslauf und dem spielerischen Umgang, entstehen sehr unterschiedliche kleinplastische Arbeiten, unter anderem Köpfe und figürliche Arbeiten, die in den Räumen der Galerie an der Frohnstraße 3 mit den Fotografien Inma Pastor Ferrans zu sehen sind.

01.02.2013

Pressemitteilung

Gedankenflüsse werden zu Bildwerken, in dem unbewusste und bewusste Malprozesse entstehen, die den Einklang des Kunstwerkes ausmachen, das die Langenbergerin Rosemarie Johnen auf Leinwand, Pappe oder USB-Spanplatten, aber auch Rinden und Schieferplatten festhält. Bei den natürlichen Materialien nimmt die Künstlerin vorhandenen Strukturen auf und lässt mit Blei- und Graphitstiften eine eigenständige neue Welt daraus entstehen.

Die Ausstellung zeigt auch die Werke des Düsseldorfer Künstlers Rene DeBrues. Bei ihm ist es Erkennen durch Verfremden – ein Paradoxon wird zum schöpferischen Prinzip. Rene DeBrues ist Fotokünstler, der seine Werk­zeuge “Kamera plus Computer”, virtuos beherrscht. Zu dem bestimmt noch die Malerei – Pinsel, Rakel, Spachtel und andere Werkzeuge – die weitere Entstehung seiner Arbeiten. Eine spannende Form der Farbspiele und Muster. Derart äußert der Künstler sein persönliches Naturerleben, wachsen und werden die “Bilder im Bild”, die in der Betrachtung weite Deutungsspielräume bieten.

12.09.2012

Pressemitteilung

Mit der Ausstellung „Urbaner Dialog“ in der Galerie#23 präsentieren sich zum ersten Mal zwei Künstlerinnen mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken, deren Bilder für sich selbst sprechen, die aber auch miteinander kommunizieren. Es sind die Wahrnehmungen von Irena Paskali, die 2004 aus Mazedonien nach Deutschland kam und seit dem in Köln lebt und arbeitet. Ihr Fotoprojekt Urban Landscape ist die Entschlüsselung der neuen Umgebung und der globalen Idee der Stadt als Ort mit herausragender Topographie und seinen Menschen, die mit der Serie „Raum Überwinden“ eine besondere Art der Abstraktion findet und in der Serie „Treppenhaus“ zu neuen Formen übergeht.

Die Aussagen der Fotoserien werden durch die Bilder der Velberter Künstlerin Jutta Beilicke-Döring in diesem „Urbanen Dialog“ untermalt und im Großen betont, sprechen aber auch für sich selbst. Auch hier kommt die Frage nach dem Leben deutlich zum Ausdruck, ausgelöst durch Konfrontation mit dem alltäglichen Leben, durch Zeitschriften, Fernsehen und Internet, aber auch durch das eigene Fotografieren.

16.06.2012

Pressemitteilung

Elke Thesing-Mayer, geboren am 20. Sept. 1967, ist diplomierte Grafik Designerin und Illustratorin. Seit 2000 arbeitet sie vorwiegend als freie Künstlerin in Düsseldorf. Am 23.Juni 2012 stellt sie in der Galerie#23 in Velbert-Langenberg, Frohnstr.3, große Ausschnitte ihrer Arbeiten der vergangenen vier Jahre aus. Die Arbeiten umfassen unter anderem eine Plakatserie aus Zeichnungen und Drucken mit dem Titel “Matsch + Monolog”. “Ich wollte Worte so schön” ist eine umfangreiche existentialistische Arbeit, die aus erzählerischen und assoziativen Bildern besteht. “Nasser Hund” sucht Sinn in einer philosophisch-lyrischen Kreisbesprechung.
Alle Arbeiten handeln vom Leben und seinen natürlichen Zyklen, vom Leben und Sterben der Natur.
Handeln vom Menschen, der in diesen natürlichen Kontext gepflanzt und ihm dennoch entfremdet ist. Einzeln betrachtet sind die Werke emotionale Ausschnitte, poetische Fokussierungen, die im Zusammenhang ein konzeptionelles Gesamtwerk ergeben und mit Arbeiten zu “Fukushima” einen Abschluss finden.
Elke Thesing-Mayers Ausstellungen unterliegen neben ihrem ästhetischen Anspruch der Motivation den Betrachter zu bereichern und zu berühren.