Kleines Format

08.05.2017

Daniela Baumann landscapes and love

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Daniela Baumann zeigt in der Zeit vom 21. Mai 2017 bis zum 18. Juni 2017 im „Kleinen Format“ der galerie#23, Hauptstraße 67, in Velbert-Langenberg, Arbeiten aus ihren Werkreihen „ landscapes“ and „love“ .

Die Werkreihe „ landscapes“ entstand nach ihrem artist- in- residence Aufenthalt im Heinrich-Böll-Cottage auf Achill Island, wo sie 2014 als Künstlerin eingeladen war. Ihre Abstraktionen spiegeln die zerfurchte Oberfläche und das raue Klima der irischen Landschaft wieder.

Zum Thema „ Liebe“ arbeitet sie mit imaginären Dialogen, die sie in ihrer eigenen bildnerischen Sprache führt. Sie arbeitet in einem assoziativ abstrakten Stil und  setzt eine reduzierte Schwarz-Weiß Palette ein. Die Essenz ihrer Bildaussage unterstreicht sie durch aufgestempelte Textfragmente.

Dazu präsentiert Alois Biberger seine Klang-Objekte am

Sonntag, 21. Mai 2017 und am 28. Mai 2017 von 15 bis 17 Uhr.

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11.03.2017

Helmut Büchter: 12. März bis 23. April 2017 im Kleinen Format

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Finissage

im “Kleinen Format”, Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg

mit den Werken von Helmut Büchter,

Sonntag, 23. April 2017 von 15 bis 17 Uhr

 

Seine Kunst  ist kritisch, politisch und auch plakativ. „Ein Kunsthistoriker hat mir einmal gesagt, dass ich das Leben male“, so Helmut Büchter. Studiert hat er freie Grafik an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor Rolf Sackenheim sowie von 1974 bis 1978 Bildhauerei bei Professor Wilhelm Hable.

Vom 12. März bis zum 23. April 2017 zeigt er seine Werke im „Kleinen Format“ der galerie#23 in Velbert-Langenberg, Haupstraße 67. Es sind Menschen, die Angst und Verletzlichkeit zeigen. Gesellschaftspolitische Zustände bilden in der Regel den Ausgangspunkt seines künstlerischen Schaffens. Fotos aus Zeitschriften oder TV-Nachrichten bilden den Fundus, aus dem er seine Bildmotive schöpft.

Seine Gemälde spiegeln die Parallelität von erotischer Werbung und realistischer Gewaltdarstellung in unseren Medien. Seine Kompositionen wirken wie Inszenierungen, als Bühne für Mensch und Tier dient ihm die Landschaft. Jedes seiner Gemälde wirkt erzählerisch wie ein Comic, ohne das die Geschichten auf den ersten Blick einen Sinn ergeben. Es bleibt dem Betrachter überlassen die Zusammenhänge aufzuspüren und globale Themen darin zu erkennen.

Die Finissage ist am Sonntag, 23. April 2017, von 15 bis 17 Uhr. Die Öffnungszeiten sind Sonntag von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.

16.11.2016

Tessa Ziemssen

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Ausstellung im „Kleinen Format“, Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg

vom 27. November 2016 – 29. Januar 2017

 

Hiermit laden wir herzlich ein zur Vernissage am

Sonntag, 27. November 2016 von 15 – 17 Uhr.

Die Künstlerin ist anwesend

28.09.2016

Ekkehart Panek: Polymorph

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Finissage, Sonntag, 20. November 2016, von 15 bis 17 Uhr

Vom 16. Oktober bis zum 13. November 2016 zeigt Ekkehart Panek, geboren in Velbert-Neviges, einen Teil seiner neuen Werke im „Kleinen Format“ der galerie#23 in Velbert-Langenberg, Hauptstraße 67. Zu sehen sind kleine Plastiken aus Aluminium und Zeichnungen. Sein Studium hat er als Meisterschüler bei Prof. O.H. Hajek in Karlsruhe absolviert.

Ein wichtiger Aspekt seiner neuen Arbeiten seit 2010 ist die direkte Handarbeit im Material, „deshalb schmelze und gieße ich Aluminium selber und zeichne mit den einfachsten Materialien wie Graphit und Kohle“, wie der Künstler erklärt. Bei der grafischen Arbeit bevorzugt er die Lithografie.

„Meine künstlerische Arbeit basiert auf einer frühen persönlichen Kenntnis und Beziehung zur Kunst und zu den Künstlern der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, besonders die persönliche Begegnung mit wichtigen Künstlern aus dem deutschen Künstlerbund dieser Zeit.“

Auf der Kenntnis dieser Wurzeln basiert seine persönliche künstlerische Position, die sich mit den Entwicklungen des 21. Jahrhunderts wie z.B. den kulturellen und gesellschaftlichen  Veränderungen durch die  Digitalisierung und  die Globalisierung beschäftigt.

Ein wichtiger Begriff für ihn ist die “Polymorphie”, der sich in seinem bildnerischen Denken wieder findet, das sich weitgehend auf einen realen oder virtuellen dreidimensionalen Raum bezieht. Vielgestaltigkeit heißt Verbindungen und Übergänge finden, Einzelteile und Widersprüche im Ganzen vereinen, aber auch das Ganze in Einzelteile zu strukturieren. Kristallines, Amorphes und Figürliches gehen ineinander über.

Die  Spuren des künstlerisch Handgemachten sind für ihn dabei ein wichtiger bildnerischer Hinweis auf die Notwendigkeit einer unbedingten Orientierung am Maß des Menschen und an der Menschlichkeit.

Die Vernissage ist am Sonntag, 16. Oktober, von 15 bis 18 Uhr. Die Öffnungszeiten während der Ausstellung sind sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.

 

 

03.08.2016

Kalypso

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Katharina Lökenhoff

21. August – 18. September 2016

Finissage, 18. September 2016, 15 Uhr

Die Künstlerin ist anwesend.

Freitag, 2. September, geöffnet von 17 bis 20 Uhr.

 

“Kalypso” – Neue Arbeiten von Katharina Lökenhoff

Die Ausstellung zeigt Werke aus den Serien „farbfaces“ und “homeless“. Neben den für Katharina Lökenhoff charakteristischen Wachshautarbeiten sehen wir Videostills, in welchen sich gemalte Gesichter mit gefilmten Wassersequenzen überlagern. Menschliche Antlitze scheinen durch abertausende Fische hindurchzuschauen.

In allen Bildern zeigt sich ein spezifischer Blick. Wir werden auf vielfältige Art und Weise von verschiedensten Menschentypen angesehen, die aus allen Regionen der Welt zu kommen scheinen. Das Individuelle des Angesichts wird durch das Phänomen der Masse gesteigert, wie auch das allgemein Menschliche durch die Vielfalt der Kulturen deutlicher wahrgenommen werden kann.

In allen Bildern wird spürbar: Katharina Lökenhoff kommt von der Farbe. In ihrer Arbeit interessiert sie vor allem der Zusammenhang zwischen den Qualitäten des Farbigen und des Lebendigen – Farbe als Leben. Aus der freien Farbmalerei entwickelte sich als Antwort auf eigenes biografisches Erleben die Suche nach dem Sichtbarwerden des Menschlichen in der Figur. Hauptthemen sind hier das Antlitz und der erotische Körper als Quelle des Schöpferischen.

Wesentlich für den Entstehungsprozess der Bilder ist neben diesen inhaltlichen Elementen die Ebene des Materials: Die Werke entstehen auf Wachshäuten. Schon der Malgrund gibt damit eine Qualität von Wärme und zeigt als Ergebnis eines kollektiven Arbeitsprozesses der Bienen auch eine eigene Souveränität und Zartheit.

Hüterin der Bilder ist “Kalypso“. In der griechischen Mythologie ist sie die Magierin, die den Helden Odysseus verzaubert. Sie ist die Herrin der Insel Ogygia, die Einsame, die mit den Tieren spricht. Immer wieder wird Kalypso besucht von Helden, die auf der Reise sind. Sie verliebt sich in sie und wird verlassen – um zu sich zu kommen.

Katharina Lökenhoff hat an der Essener Folkwang Hochschule studiert und an der Universität Witten-Herdecke bei Prinz Rudolf zur Lippe zu der Identitätskonzeption von Raimer Jochims gearbeitet. Sie ist Kunstlehrerin an der Essener Waldorfschule und spielt dort zur Zeit mit der 12. Klasse den “Faust“ (Aufführungen 30.9./1.10)

 

galerie#23 – Kleines Format // Doris Stevermüer
Hauptstraße 67 // 42555 Velbert-Langenberg //
www.galerie-23.de // 02052/9258363 // 02052/4758
So 15-17 Uhr und nach Vereinbarung