News

18.10.2017

Myriam Thyes

fb                                        apotheosis-glasgow-high-rises, 2013


Video-Nachmittag mit Myriam Tjhyses am Sonntag, 29. Okt. 2017, 15-17 Uhr

galerie #23, Velbert-Langenberg

Die Künstlerin aus der Schweiz lebt in Düsseldorf und Zürich. Thyes arbeitet in den Bereichen Videokunst, Animation, digitale Bilder, lanciert auch partizipative Medienkunst-Projekte. Während ihres Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf (1986-92, v.a. bei Nan Hoover) erhielt sie 1990 ein sechsmonatiges Stipendium in der Cité Internationale des Arts in Paris.

1992 schloss sie das Studium mit dem “Meisterschüler” ab. Seit 1994 nimmt Thyes international an Ausstellungen und Festivals teil. Sie hat Förderungen und Preise erhalten und arbeitete als Stipendiatin in mehreren Ländern. Thyes wird vertreten durch die Stiftung imai – inter media art institute, Düsseldorf.

Myriam Thyes ist v.a. für ihre Video-Installationen mit gesellschaftlichen und kulturhistorischen Themen bekannt, in denen sie Wirkungen und Bedeutungen mächtiger Symbole reflektiert, aufbricht, umwandelt. Mittels Video(-Collage), Animation und Fotomontage transformiert Thyes z.Bsp. dominante Gebäude, religiöse Symbole, Hollywood-Mythen, Smartphones, Weltkarten, Flaggen. Sie erscheinen in neuen Zusammenhängen, gehen ungewöhnliche Beziehungen ein, verlieren etwas von ihrer Autorität, werden beweglich und für unser Sehen und Denken produktiv.

Am 29.Oktober in der galerie #23 zeigt Myriam Thyes mehrere Videos und Animationafilme, führt kurz in jede Arbeit ein und freut sich über Fragen und Diskussion dazu.

13.09.2017

Affordable Art

E0931899-1A87-40D9-8005-47D4B58B25C5[94] Hamburg vom 16. – 19. Nov. 2017

mit den Künstlern

Daniela Baumann

Werner Barfus

Catalin Badarau

Bernhard Kucken

 

https://affordableartfair.com/fairs/hamburg

01.09.2017

Stephan Preuß

Finissage, Sonntag, 15. Oktober 2017 von 15 – 17 Uhr im

“Kleines Format” – Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg
3. September bis 15. Oktober
Das “Kleine Format” ist geöffnet, Sonntag von 15 bis 17 Uhr

preuss_castle_6pieces

Träume Räume – Architekturbilder von Stephan Preuß

Der in Wuppertal lebende Künstler Stephan Preuß kommt in seinen Arbeiten, vor allem in seinen Zeichnungen und Radierungen, immer wieder auf die Themen Architektur und Raum zurück. 1963 in Bonn geboren, studierte er ab 1984 Grafik- und Kommunikationsdesign in Wuppertal. Heute lebt und arbeitet er dort als Grafikdesigner, Illustrator und Informationsgrafiker in Agenturen.

Auf die Frage wieso er sich mit Architektur beschäftigt antwortet er: „Bestimmte Orte üben eine Faszination aus. In meinem Wuppertaler Alltag interessieren mich beispielsweise die Einblicke in an Talhängen übereinander geschichtete Straßenzüge, in der Toskana ziehen die oft in atemberaubende Landschaften organisch gewachsenen Dörfer und Städte Tausende von Touristen in ihren Bann. Industrie-Kathedralen, etwa im Ruhrgebiet, wollen dem Vergessen entrissen und abgebildet werden. Moderne Architektur wirkt oft durch klar erkennbare Volumen und Oberflächenstrukturen spannend. Eine plötzliche Öffnung der Stadt zum weiten Raum, z. B. in einem Hafen oder an einer Uferpromenade, bleibt mir im Gedächtnis haften. Es gibt zig Beispiele.“

Bei Preuß gibt es allerdings neben den realen Orten auch die nicht wirklich existenten, mal phantastischen, mitunter geträumten Gebäude und Städte, die auf dem Papier Schritt für Schritt Gestalt annehmen. Im Fall der realen Architektur zeichnet er am liebsten direkt vor Ort, erlebt die Atmosphäre beim Skizzieren und lernt dort nicht selten Bewohner der Orte kennen. Manchmal assistiert die Kamera dem Notizblock und zeichnet Details auf, sodass eine Umsetzung im Atelier stattfinden kann.

Bei den erdachten Motiven ist es oft schwerer, ihren Charakter „einzufangen“. Perspektivisches Konstruieren kann helfen oder ein Modell aus Holz und Karton die Vorstellung erleichtern. Übermalen, „Radieren“ und einen neuen Anlauf nehmen ist dabei nicht immer zu vermeiden, bis sich die Orte mit Leben füllen und sie authentisch erscheinen. Dabei entstehen mitunter ziemlich ungewöhnliche bis phantastische Konstruktionen, Wesen und Orte.

Weitere Motive bei Preuß sind abstrahierende Darstellungen, in denen Strukturen an die Stelle der Dinge treten, wodurch sich ein Eindruck bildet, als ob man durch Dinge und Gestalten hindurchsehen könnte. In unregelmäßigen Abständen entstehen außerdem Objekte aus Fundstücken, die bereits einmal unter dem Titel „Stöckchenmuseum“ zu einer Installation herangewachsen sind und ausgestellt wurden – ein Projekt, das auf seine Fortsetzung wartet.

 

 

02.07.2017

Tati Strombach-Becher

TSTB KunstrasenTati Strombach-Becher – Druckgrafik vom 9. Juli – 20. Aug. 2017

Tati Strombach-Becher, TSTB, geboren und aufgewachsen in St. Augustin bei Bonn, studierte Bildendene Kunst und Pädagogische Psychologie in Berlin. Neben der druckgarfischen Technik der Radierung befasst sie sich zusätzlich mit der Technik der Lithografie

Ihre Grafiken tragen Bewegungselemente in sich, die mal figürlich konkret sind und mal als gedankliche Form der Linie erscheinen. In einigen Arbeiten der Radierung wird die Line in der Fläche durch den Prägedruck erhöht und erschient somit als Relief.

Die Lithografien entstehen auf einer über 100 Jahre alten Steinpresse. In Anlehnung an die traditionelle Technik wird die Bildthematik mal konventionell mal experimentell im Verlauf der Steinbearbeitung entwickelt. Durch die Kombination der Motive auf verschiedenen Steinen beim Druck entstehen mehrere Variationen eines Bildes/einer Grafik. Am Ende dieses Prozesses steht eine Serie aus verschiedenen Blättern, die thematisch eine Einheit bilden, dabei ist jedes Blatt ein Unikat.

„Die Serie Kunstrasen ist über ihren Titel doppeldeutig, zum einen ist der Bodenbelag anstelle eines gewachsenen Grasrasens gemeint, zum anderen bezieht es sich auf die Schnelllebigkeit des kommerziellen Kunstbetriebs“, so Tati Srombach-Becher.

Zu sehen sind ihre Werke bis zum 20. August. Die Vernissage ist am Sonntag, 9. Juli 2017 von 15 bis 17 Uhr im „Kleinen Format“, Hauptstraße 67, 42555 Velbert-Langenberg. Die Öffnungszeit: Sonntag von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon-Nr. 02052/9258363.

 

 

08.05.2017

Daniela Baumann landscapes and love

1

Daniela Baumann zeigt in der Zeit vom 21. Mai 2017 bis zum 18. Juni 2017 im „Kleinen Format“ der galerie#23, Hauptstraße 67, in Velbert-Langenberg, Arbeiten aus ihren Werkreihen „ landscapes“ and „love“ .

Die Werkreihe „ landscapes“ entstand nach ihrem artist- in- residence Aufenthalt im Heinrich-Böll-Cottage auf Achill Island, wo sie 2014 als Künstlerin eingeladen war. Ihre Abstraktionen spiegeln die zerfurchte Oberfläche und das raue Klima der irischen Landschaft wieder.

Zum Thema „ Liebe“ arbeitet sie mit imaginären Dialogen, die sie in ihrer eigenen bildnerischen Sprache führt. Sie arbeitet in einem assoziativ abstrakten Stil und  setzt eine reduzierte Schwarz-Weiß Palette ein. Die Essenz ihrer Bildaussage unterstreicht sie durch aufgestempelte Textfragmente.

Dazu präsentiert Alois Biberger seine Klang-Objekte am

Sonntag, 21. Mai 2017 und am 28. Mai 2017 von 15 bis 17 Uhr.

windharfe