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Catalin Badarau & Inessa Emmer: Kein Titel

Vom 10. Januar bis zum 8. Februar sind in den Räumen der galerie#23 in Velbert-Langenberg Druckgrafiken von Inessa Emmer und Skulpturen von Catalin Badarau zu sehen.

Die 1986 in Kasachstan geborene Inessa Emmer studierte 2008 bis 2011 an der Universität in Dortmund bei Prof. Bettina Haaren und Prof. Jan Kolata Kunst und anschließend an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Prof. Thomas Grünfeld. Heute lebt und arbeitet sie in Düsseldorf.

Spezialisiert hat sie sich auf die Druckgraphik, insbesondere auf den Holzschnitt. In den letzten zwei Jahren fertigte die Künstlerin fast ausschließlich großformatige Holzschnitte an, meistens im Format 200 x 260 und versucht alle Möglichkeiten der Graphik auszuschöpfen, auch im Hinblick auf die Größe oder das Material. Im Mittelpunkt ihrer Werke, steht meist der menschliche Körper, überwiegend jedoch der weibliche, welcher in verschiedenen Szenarien dargestellt ist. Ein sehr wichtiger Aspekt ihrer Arbeiten ist die Farbvielfalt. Vom Hintergrund bis hin zum Vordergrund werden die Farben immer wieder übereinander gedruckt und zu einer neuen Variation zusammengesetzt. Ebenfalls charakteristisch für Inessa Emmas Holzschnitte ist die Kombination zweier Schneidetechniken. Zum einen verwendet sie ein Hohleisen um die Figuren ins Holz zu schneiden und zum anderen fertigt sie Stempel für die plakativen Teile des Werkes an.

Catalin Badarau, der 1981 in Adjud in Rumänien geboren ist, studierte von 2003 bis 2009 an der National University of Arts in Bukarest Kunst mit dem Schwerpunkt Skulptur. Durch den afrikanischen Künstler Jems Robert KoKo Bi fand er den Weg nach Deutschland und in die galerie#23. Er lebt und arbeitet aber in Bukarest. Seine Keramik- und Holzskulpturen haben schon vor einem Jahr in der Galerie viel Zuspruch und Bewunderung gefunden. Jetzt sind es Bronzeskulpturen.

Im Mittelpunkt seiner Werke steht auch immer der Mensch. Doch seine Menschen biegen und schmiegen sich zusammen als Zeichen des Erdrücktseins bzw. als einheitlich geprägter Mensch und Bestandteil einer Menge, dem jeder Charakterzug entnommen zu sein scheint. Aber sie stehen auch in eindeutiger Pose einzeln oder in Gruppen gegeneinander, aber nicht miteinander.

Er hat mehrere Auszeichnungen für seine Arbeiten bekommen, auch schon während seiner Studienzeit. Neben einigen Einzelausstellungen waren Badaraus Skulpturen auch in zahlreichen Gruppenausstellungen in Frankreich, Polen und Italien zu sehen. Einige seiner Werke sind schon in Museen zu finden sowie in privaten Sammlungen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, 10. Januar 2015 um 18 Uhr in der galerie#23 in der Frohnstraße 3 in Velbert-Langenberg. Zu sehen sind die Werke während der Ausstellungszeit freitags von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag in der Zeit von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.