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Jürgen Grislawski, Peter Nagel & Christoph Platz: Kein Titel

In spielerischer Art und großem Können setzen die drei Künstler Jürgen Grislwaski, Peter Nagel und Christoph Platz Bekanntes in unbekannte Zusammenhänge und fordern den Betrachter dazu auf, Sachverhalte, Themen neu zu durchdenken.

Christoph Platz, 1964 in Wanne-Eickel geboren, studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Kunstakademie Münster. Zwischen 1991 und 1998 widmete er sich vorwiegend der Arbeit mit Holz im Sinne konkreter Skulptur. Danach veränderte er seine Ausrichtung und es entstanden farbig gefasste, gegenstandsimitierende Skulpturen in Form von farbig gefassten hölzernen Anzügen, und anderen Kleidungsstücken und Gegenständen, deren Oberfläche von ihm hochwertig und täuschend echt herausgearbeitet wurden, während die Innenseite deutliche Spuren der Materialbehandlung aufweist. Diese sind zu sehen in den Räumen der galerie#23 in Velbert-Langenberg neben Druckgraphiken des Künstlers Jürgen Grislawski.

Er ist 1955 in Wanne-Eickel geboren, studierte von 1977 bis 1982 an der Folkwang Hochschule der Künste bei Prof. Günter Reker. 1982 examinierte er bei Günter Reker, Franz Rudolf Knubel und Wolfgang Pilz mit Auszeichnung. Nach mehreren Studienaufenthalten im Ausland, studierte er chinesischen Tuschmalerei bei Dr. Chu in Taipeh (Taiwan). Neben mehreren Lehraufträgen arbeitet er seit 1982 als freier Künstler in seiner Heimatstadt. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Malerei, Druckgrafik (Sieb- und Buchdruck) und in der Bildhauerei mit Holz.

Peter Nagel, 1963 in Soest geboren, studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg, Peter Kleemann und ab 1988 als Meisterschüler bei Alfonso Hüppi. Nach einer Lehrtätigkeit von 1994-1995 an der Kunstakademie Düsseldorf ging er von 1998-1999 als Dozent an das Edna Manley College, Kingston, Jamaika. Zwei Impulse, die sein künstlerisches Arbeiten bestimmen, stehen in Verbindung zur hüppiesken Tradition. „Einmal der Spieltrieb, der ein Motor für meine Arbeit ist und der zum Teil meine Wahrnehmung der Wirklichkeit als Künstler bestimmt und das Anti-Dogmatische meiner Arbeit“, so Peter Nagel. Heute lebt und arbeitet er in Düsseldorf.

Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 10. Mai. 2014 um 18 Uhr in Velbert-Langenberg, Frohnstraße 3, in den Räumen der galerie#23. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 1. Juni Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 12 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung unter der Telefonnummer 02052/9258363.

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