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Hajnalka Peterfy: Kein Titel

Kriegsserie Die Bilderserie, die sich mit dem Thema Krieg befasst, macht tiefes Leid und Unfassbarkeit sichtbar. Die mit kräftigen Farben inszenierten Bilder zeigen in ihrem motivisch rhythmischen Rapport silhouettenartig sich immer wieder überlappende Menschenfiguren. Diese Art der Malerei, die an Camouflage erinnert, steht nicht für Tarnung, sondern sie legt offen, sie stellt Fragen: Was machen wir? Sind wir wirklich Helden? Ist das „die Idee vom Garten Eden“?

Schrott-Serie Das Thema Vergänglichkeit hat zahlreiche Künstler vergangener Generationen zu unzählbaren Werken inspiriert. Auch Hajnalka Peterfy hat ihre Art der Auseinandersetzung gefunden und sie eindrucksvoll auf die Leinwand gebannt. Durch die jeweilige gewählte Farbgebung unterstreicht sie den Moment der einsamen ‚Leere‘ oder einer sonnenuntergangroten ‚Warnung‘. Die Vorgänge um die Abwrackprämie, der Umgang der Konsumgesellschaft mit wertvollen Ressourcen haben die Malerin zu fotorealistischen Gemälden vom Schrottplatz inspiriert.

http://www.peterfy.de/

Über Hajnalka Peterfy

Die Tochter ungarischer Eltern, 1959 in Innsbruck geboren, hat sich im Raum Düsseldorf einen Namen geschaffen. Dort studierte sie nach Abitur Grafikdesign. Dem folgte ein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie. Ihrer Werke sind größtenteils gegenständlich und werden sich dem Betrachter mit ihrer zumeist gesellschaftskritischen Aussage erschließen.