Hyacinta Hovestadt & Petra Fröning: Kein Titel

vom 27. August bis 25. September

Vom 27. August bis 25. September sind die Werke der beiden Künstlerinnen Petra Fröning und Hyacinta Hovestadt in den Räumen der galerie#23 in Velbert-Langenberg zu sehen.

Petra Fröning,  1972 in Siegburg geboren, bevorzugt Tusche, die sie auf großformatige Nesseltücher fließen lässt. Die Motive sind Landschaften in flüchtigen Augenblicken, aber auch zufällige Ausschnitte aus der Natur, die zum Verweilen auffordern. Ihre bevorzugten Farben sind immer gedeckt.

„Mit unterschiedlichen Arbeitsmethoden mache ich Natur als Spur oder Idee auf dem Bildträger sichtbar“, so Petra Fröning. Tiefenraum, Strukturen und Bewegungen werden in experimenteller Arbeitsweise als malerische Spuren, Abdrücke und Flutungen auf dem Bildträger manifestiert. Den richtigen Augenblick zu erkennen, wann das Bild “Realität” wird, ist die Herausforderung.  „Erlebtes, Gesehenes und in vielen Studien in der Landschaft “Gesammeltes”, rufe ich im Atelier in solch prozesshafter Arbeit ab, hole es wieder hervor mit Hilfe des Materials.“

Die 1954 in Münster geborene Hyacinta Hovestadt arbeitet und experimentiert mit Gebrauchsmaterial, mit Wellpappe, Ziegeln, Kokosmatten, u.a. mehr, aus denen große und auch raumfüllende sowie kleine Plastiken entstehen.

Bei den Wellpapparbeiten wird jede Schicht  einzeln geschnitten und verklebt. Häufig entstehen organisch wirkende höhlenartige Formen, die oft etwas Archaisches haben, aber auch etwas Leichtes und Fragiles zeigen, doch sind diese Skulpturen erstaunlich stabil. Es geht der Künstlerin um die Faszination der inneren Strukturen der Materialien, die normalerweise verdeckt, nicht sichtbar sind.

Die Vernissage ist am Samstag, 27. August, ab 18 Uhr. Weitere Möglichkeiten die Ausstellung zu sehen besteht am Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung unter Telefon 02052/9258363.